Abfallhierarchie Co-processing

Mitverbrennung

Wenn Abfälle nicht recycelt werden können, besagt die europäische Abfallhierarchie an, dass die Mitverbrennung die umweltfreundlichste Methode für die Abfallwirtschaft ist. Bei der Verwertung können Abfälle verwendet werden, um sowohl den Brennstoffbedarf als auch die Rohstoffe zu ersetzen die im Herstellungsverfahren für Anlagen wie Zementöfen und andere energieintensive Industriezweige erforderlich sind. Durch die Mitverbrennung werden die Abfälle vollständig beseitigt und gleichzeitig wird der eingebettete Energie- und Mineralstoffgehalt zurückgewonnen, die natürlichen Ressourcen werden bewahrt und die Treibhausgase werden reduziert.

Mitverbrennung in Zementöfen

  • Mitverbrennung in Zementöfen bei hohen Temperaturen (über 2500 Grad Fahrenheit oder 1370 Grad Celsius) ermöglicht die vollständige thermische Beseitigung von Abfällen.
  • Bei der Mitverbrennung in einem Zementofen werden mineralische Bestandteile der Ersatzbrennstoffe genutzt und dadurch fossile Brennstoffe geschont. Die gewonnenen Rohmaterialien können in den Zement integriert werden. Deshalb bewahrt dieses Verfahren natürliche Ressourcen und schont zugleich die Umwelt.
  • Bei der Mitverbrennung in Zementöfen bindet Feinkalkstaub Schwermetalle. Diese Materialien werden außerhalb der Atmosphäre gehalten und sind sicher und vollständig in das Produkt integriert.
  • Die lange Verweilzeit ermöglicht die vollständige Zerstörung komplexer Kohlenwasserstoffe.

Die Mitverbrennung in Zementöfen erzeugt während des Verfahrens keine zusätzlichen Abfälle.

Die Vorteile der Mitverbrennung

  • Unternehmen - Mitverbrennung stellt die vollständige thermische Verwertung der Abfälle sicher und verringert die Haftung und das Risiko für die Reputation des Unternehmens.
  • Gemeinschaften – Mitverbrennung verringert die Menge der Rohabfälle, die auf nahe gelegene Deponien gehen; sie bewahrt Ressourcen für künftige Generationen und es schafft Arbeitsplätze. 
  • Umwelt - Mitverbrennung verringert die Menge der natürlichen Ressourcen, es verringert die CO2-Intensität von Anlagen und reduziert die Emissionen von Methan der Deponien; außerdem hilft es zur Reduktion der Boden-oder Wasserverschmutzung aufgrund weniger Materialien auf der Deponie.

 

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